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Klassenleitung: Herr Kammerlohr


Projektwoche

2017-01-20 bis 2017-01-25
Der Wintersporttag stand vor der Tür und so war nichts naheliegender, als dass sich auch das Probeprojekt der 9. Klassen und der Klasse Ü2 mit der Organisation beschäftigte. Sechs Tage hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit zur Vorbereitung des Tages, damit alles rundläuft. So wurde die Arbeit auf die berufsorientierenden Zweige verteilt. Während sich die Wirtschaftler mit der Beschaffung passender Busse und die Erstellung von Werbeflyern beschäftigten, bereiteten die Schülerinnen und Schüler im Bereich „Soziales“ die Verpflegung vor. Im Bereich „Technik“ wurden Schreibbretter für die Lehrkräfte gefertigt, damit diese am Wintersporttag die Anwesenheit kontrollieren konnten. Im theoretischen Teil, den alle Schülerinnen und Schüler bearbeiten mussten, ging es um die Vorstellung von drei Wintersportarten, die jeweils auf Voraussetzungen, Kosten und Ort der Ausübung untersucht werden mussten. Um die schnelle Hilfe bei Unfällen gewährleisten zu können, ist der Beruf des Rettungsassistenten ungemein wichtig, weshalb dieser Beruf näher beleuchtet wurde. Anhand von Schlittschuhen führten die Schülerinnen und Schüler zudem einen Produktvergleich durch. In Kleingruppen wurden die Aufgaben eingehend bearbeitet, die Arbeit auf die Gruppenmitglieder verteilt und die Ergebnisse schließlich in einer Projektmappe zusammengefasst und in einer Präsentation vorgestellt. Die praktischen Ergebnisse konnten schließlich alle Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrkräfte am Wintersporttag testen. Die Infoflyer gaben erste Infos über den bevorstehenden Wintersporttag, die Küche verwöhnte mit gekonnt gebackenen Broten, liebevollen Salaten und süßen Nachspeisen und die Lehrkräfte verfügten über gut gefertigte Schreibbretter. So war es kein Wunder, dass der Wintersporttag in Garmisch-Partenkirchen ein voller Erfolg wurde.

Besuch im NS Dokumentationszentrum in München

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2016-12-19
Über weite Strecken entsetztes Schweigen herrschte bei den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 9b beim Besuch des NS Dokumentationszentrums in München im Oktober. Frieden, Freiheit und Mitbestimmung sind heute Alltag für die Schülerinnen und Schüler. So selbstverständlich war das nicht immer, wie die Kinder und Jugendlichen anhand von Biographien in den Jahren 1918-1945 erfahren mussten. Die Ausstellung beginnt bereits beim Aufstieg der NSDAP, berichtet über die Machtübernahme, die Verbrechen an den Juden und endet am Kriegsende. Die Museumspädagogen hatten bewusst Personen ausgewählt, die die Zeit des Nationalsozialismus im Jugendalter erlebten. So wurde von Ernst Grube berichtet, dessen Mutter Jüdin war und der viele Jahre Angst vor Deportation haben musste und mehrere Jahre in Kinderheimen verbringen musste. Nur weil sich sein Vater nicht von seiner Mutter trennte, war er geschützt. Tief beeindruckt stellten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche Fragen und informierten sich im Lernforum eingehend mit weiteren Biographien. Beeindruckt vom Interesse der Jugendlichen bot das Dokumentationszentrum ein Treffen mit Ernst Grube an, der heute in Regensburg lebt. Organisiert wurde das Treffen schließlich im Dezember. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen auf Karten vorbereitet und in eine chronologische Reihenfolge gebracht hatten, war es endlich soweit. Ernst Grube erzählte zunächst ausführlich, ruhig aber dennoch ergreifend von seinen Erlebnissen in der Nazi – Zeit. Ungewohnt ruhig und aufmerksam folgten die Zuhörer Ernst Grube, bevor sie die Fragen, die ihnen auf den Lippen brannten stellen konnten. Durch die Begegnung mit einem Zeitzeugen konnten die Schülerinnen und Schüler mehr mitnehmen als von jeder GSE Stunde. Tief beeindruckt stellten sie Ernst Grube auch nach Veranstaltungsende noch zahlreiche Fragen und waren sehr dankbar, dass er sich trotz seines hohen Alters dafür zur Verfügung stellte.
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Das Senioren- Zentrum stellt sich vor

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2016-10-25
Am 25. Oktober 2016 waren die Klassen 9a, 9b und Ü1 zu Besuch im Garchinger Senioren- Zentrum, um einen Einblick in den Beruf der Altenpflegefachkraft zu erhalten. Die Leitung des Altenheimes war sehr engagiert uns einen vielfältigen Tag zu bereiten und so durften sich die Schüler in Kleingruppen an zahlreichen Stationen ausprobieren. Unter anderem bekamen wir eine Einführung in den Seniorensport und die Alltagsaufgaben einer Pflegefachkraft. So konnten die Schülerinnen und Schüler testen wie es ist jemanden umzubetten oder Essen einzugeben. Bei der Führung durch das Haus hatten die Jugendlichen zudem Zeit sich mit den Bewohnern des Senioren- Zentrums zu beschäftigen.
Alles in allem war es ein gelungener Vormittag!

Wandertag der 9. Klassen

2016-10-09
Um 9 Uhr trafen wir uns in München am Marienplatz. Ziel war eigentlich der Kletterpark in Vaterstetten, von dem viele Schülerinnen und Schüler begeistert gewesen wären. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Bei Nieselregen und 7 Grad wollten nur die wenigsten wirklich klettern. Die begleitenden Lehrkräfte Frau Pringsheim, Herr Kammerlohr und Herr Kolbe entschieden daher kurzfristig in den Mathäser Filmpalast zu gehen und den Film „Tschick“ anzusehen. Viele Schülerinnen und Schüler kannten sowohl den Film als auch den Roman noch nicht und so stieg die Spannung. Der Film handelte von den beiden Jungs Maik und „Tschick“, die in der Schule Außenseiter sind, und mit einem von „Tschick“ gestohlenen Wagen durchgebrannt sind um in die „Walachei“ zu fahren. Sie treffen auf ihrer Fahrt im Lada Niva nicht nur auf einen Polizisten, der die 14 jährigen verfolgt, sondern auch auf ein Mädchen, das allein auf einem Schrottplatz lebt. Dieses Mädchen will unbedingt nach Prag zu ihrer Schwester und fährt so ein Stück mit den Jungs mit. Die Reise endet jäh mit einem Unfall, bei dem die Jungs schwer verletzt und verhaftet werden. Die wohlhabenden Eltern von Maik wollen, dass Maik die Schuld auf Maik schiebt, was dieser jedoch nicht tut. Der Film hat alle Schülerinnen und Schüler sehr bewegt und so war man sich am Schluss einig, dass trotz des schlechten Wetters der Wandertag ein Erfolg war.

Baking without Borders

2016-10-05
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„Baking without Borders“? Backen ohne Grenzen? Was ist das? Diese Fragen haben sich vor kurzem die Schülerinnen und Schüler der 9b gestellt, als ihnen Lehrer Stefan Kammerlohr mitteilte, dass man ein Projekt mit diesem Namen durchführen wolle. Wurden zunächst die Zutaten durch die Schüler eingekauft, war es am Mittwoch, den 05.10. endlich soweit. Zusammen mit Ferdinand Keidler, den die Schülerinnen und Schüler bereits vom Projekt „Kickfair“ kennen, kam die Bulgarin Nadja an die Schule, um dieses soziale Projekt mit der Klasse durchzuführen. Das Projekt gewann bereits eine Vielzahl von Preisen, so auch den BMW Social Award. Nadja erläuterte den Schülerinnen und Schülern, dass das Ziel des Projektes sei, zu erkennen, dass alle Schülerinnen und Schüler der Gruppe etwas verbindet. Aufhänger des Ganzen war das gemeinsame Backen eines Brotes. Zunächst wurde das Kneten des Brotes an der Schulter eines Partners geübt, was nicht nur schnell klappte, sondern auch entspannend war. Als nächstes folgte eine Vorstellungsrunde, natürlich auf Englisch, da Nadja kein Deutsch spricht. Hier mussten die Schülerinnen und Schüler auch beurteilen, wie sie sich charakterlich selbst sehen. Am meisten Spaß machte den Jugendlichen das anschließende Malen mit Mehl. Sie zeichneten in Mehl, was sie ausmacht, bzw. was sie besonderes in ihrem Leben erlebt haben. Hier konnten sie der Kreativität freien Lauf lassen. Schnelle war das Mehl in der gesamten Küche verteilt. Die Künstler stellten anschließend ihre Werke vor und verbanden sie auch jeweils mit den Bildern der anderen. Sie merkten schnell, dass sie alle teilweise gleiche Erfahrungen gemacht haben. Zum Schluss wurden dem Mehl Zucker, Salz und Wasser hinzugefügt. Das Salz stand für die unschönen Dinge im Leben, wohingegen Zucker für schöne Erlebnisse stand. Das Wasser verband alles miteinander. Die Zutaten konnten je nach Stimmung und Gefühl dosiert werden. Der Teig wurde jeweils zusammen mit dem Nachbarn geknetet und anschließend gebacken. Während des Projektes merkten die Schülerinnen und Schüler, dass sie mehr verband als nur die gemeinsame Klasse. Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer Stefan Kammerlohr dankten den beiden Organisatoren für ihr Engagement und das spannende Projekt. Man wolle auch weiterhin an diesem Projekt weiterarbeiten.