Baking without Borders

 

„Baking without Borders“? Backen ohne Grenzen? Was ist das? Diese Fragen haben sich vor kurzem die Schülerinnen und Schüler der 9b gestellt, als ihnen Lehrer Stefan Kammerlohr mitteilte, dass man ein Projekt mit diesem Namen durchführen wolle. Wurden zunächst die Zutaten durch die Schüler eingekauft, war es am Mittwoch, den 05.10. endlich soweit. Zusammen mit Ferdinand Keidler, den die Schülerinnen und Schüler bereits vom Projekt „Kickfair“ kennen, kam die Bulgarin Nadja an die Schule, um dieses soziale Projekt mit der Klasse durchzuführen. Das Projekt gewann bereits eine Vielzahl von Preisen, so auch den BMW Social Award. Nadja erläuterte den Schülerinnen und Schülern, dass das Ziel des Projektes sei, zu erkennen, dass alle Schülerinnen und Schüler der Gruppe etwas verbindet. Aufhänger des Ganzen war das gemeinsame Backen eines Brotes. Zunächst wurde das Kneten des Brotes an der Schulter eines Partners geübt, was nicht nur schnell klappte, sondern auch entspannend war. Als nächstes folgte eine Vorstellungsrunde, natürlich auf Englisch, da Nadja kein Deutsch spricht. Hier mussten die Schülerinnen und Schüler auch beurteilen, wie sie sich charakterlich selbst sehen. Am meisten Spaß machte den Jugendlichen das anschließende Malen mit Mehl. Sie zeichneten in Mehl, was sie ausmacht, bzw. was sie besonderes in ihrem Leben erlebt haben. Hier konnten sie der Kreativität freien Lauf lassen. Schnelle war das Mehl in der gesamten Küche verteilt. Die Künstler stellten anschließend ihre Werke vor und verbanden sie auch jeweils mit den Bildern der anderen. Sie merkten schnell, dass sie alle teilweise gleiche Erfahrungen gemacht haben. Zum Schluss wurden dem Mehl Zucker, Salz und Wasser hinzugefügt. Das Salz stand für die unschönen Dinge im Leben, wohingegen Zucker für schöne Erlebnisse stand. Das Wasser verband alles miteinander. Die Zutaten konnten je nach Stimmung und Gefühl dosiert werden. Der Teig wurde jeweils zusammen mit dem Nachbarn geknetet und anschließend gebacken. Während des Projektes merkten die Schülerinnen und Schüler, dass sie mehr verband als nur die gemeinsame Klasse. Die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer Stefan Kammerlohr dankten den beiden Organisatoren für ihr Engagement und das spannende Projekt. Man wolle auch weiterhin an diesem Projekt weiterarbeiten.

 

 

 

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